O.K., auf diesem Bild habe ich den typischen "Oh Mann, was war nochmal die Kreuz Neun von
Fis? Egal ich mach zwei Schläge Pause und
lass mir nichts anmerken"-Blick, den jeder kennt, der sich schon in so einer Situation befunden hat.
Aber Spaß beiseite, ein besseres Foto von meinem Bass hab' ich grade nicht da, und eigentlich geht es ja um den, nicht um mich.
Der Bass stammt noch aus den Zeiten, in denen ich mit einer Dixiecombo names "Tin Groove" durch die Lande getingelt bin. Mein Le Fay Pangton fretless hat zwar einen irren Klang, aber sein etwas futuristisches Design paßt nicht unbedingt nach New Orleans, also musste eine Alternative her. Miite der Neunziger waren Upright-Bässe noch (für mich) unbezahlbar und/oder nicht für Linkshänder lieferbar.
Den Hals bekam ich relativ günstig von einem Instrumentenbauer, der Korpus besteht aus Ahorn. Bei der Umsetzung hat mir ein Schreiner geholfen. Von ihm stammt auch das Korpusholz, aus dem er Parkett für seine Wohnung gefertigt hatte. Am Steg sitzen zwei Piezo-Tonabnehmersysteme, die an eine Aktivelektronik angeschlossen sind, welche eigentlich von Yamaha für Akustikgitarren verwendet wurde. Eine Zeitlang war auch ein eigens angepaßter MIDI-Konverter am Steg montiert, der allerdings im Zuge einer rigorosen Vereinfachung in Sachen Equipment wieder verschwand.