Eigenzeit: eigene Zeit, Zeit für Eigenes, die subjektiv erlebte Zeit - der gewollt mehrdeutige Name ist Programm: durchweg eigene Stücke, die sich teils ruhig fließend und verspielt, teils impulsiv und intensiv zwischen balladenhaften Melodien und experimentellem Jazz bewegen.
Trotz ihrer Intensität und Rhythmik wirkt die Musik nie kopflastig und will den Zuhörer nicht überfordern, sondern mitnehmen auf eine eigene Reise, eintauchen lassen in die Musik, die eigene Zeit zu entdecken.
Wolfgang Mages an der Flöte und Marc Hohl an Gitarre und E-Bass können auf ein abwechslungsreiches musikalisches Zusammenspiel zurückblicken: von der Klassik über Klezmer bis zum Jazz gab es keine Berührungsängste, und diese vielfältigen musikalischen Wurzeln sind auch in den eigenen Stücken hörbar und spürbar vorhanden.
Dabei läßt die Besetzung der Musik viel Raum zur Entfaltung. Gerade die Beschränkung auf das Wesentliche eröffnet das weite Feld zwischen Inspiration und Herausforderung, in dem sich die Lieder bewegen, und der Spannungsbogen zwischen diesen beiden Polen veranlasst die Musiker, die Grenzen ihrer Instrumente mit jedem Mal neu auszuloten.
|
|
Die CD wurde im August 2002 aufgenommen.
Wer sich für die CD interessiert, kann per Mail an
marc (at) hohlart (punkt) de
genauere Informationen erhalten bzw. ein Exemplar zum Preis von 12 Euro + Porto bestellen.
Ein ganz ungewöhnliches Projekt präsentiert sich hier mit einem eigenen Silberling: Marc Hohl und Wolfgang Mages haben sich zusammengefunden, um [...] gemeinsam Musik zu machen. Und das tun sie: Auf 14 Songs präsentiert das ungewöhnliche Duo seine entspannende Mixtur aus Latin, Jazz, Funk und Blues. Manchmal erinnert die verspielte Musik des Duos an einen Soundtrack zu "Herr Rossi sucht das Glück" - beim Hören macht sich automatisch gute Laune breit; nie wirken die Klänge verkopft oder "erdacht". Erstaunlich auch, wie souverän und flexibel Marc Hohl von Song zu Song zwischen Gitarre und seinem modifizierten Marleaux-Sechssaiter hin- und herwechselt und sich dabei einer Vielzahl unterschiedlichster Spieltechniken bedient.
Bass Professor 2/2003
Musik leicht wie eine Feder. Mit elfenhafter Leichtigkeit kommt die CD von "Eigenzeit" aus den Lautsprechern. [...] Die Band beschränkt sich auf das Wesentliche, und das ist gut so, wenn das Wesentliche so klingt! Konkret - aber zum Träumen. Weich - aber nie schwammig. Leise - aber nie verhalten. Die CD wirkt nie kopflastig, läßt den Zuhörer eintauchen und die "Eigenzeit" entdecken. Der mehrdeutige Name ist Programm, bringt den Zuhörer gut drauf und macht den Kopf frei.
logo - Stadtmagazin Regensburg 5/2003